Dialysefilter und Hohlfaserprodukte

Jede Faser geprüft – von der Membran bis zur sterilen Verpackung
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Dialysefilter und Hohlfaserprodukte
Von der einzelnen Hohlfaser bis zum fertigen, verpackten Filter – jeder Prozessschritt birgt das Risiko von Fehlern, die sich durch die gesamte Fertigung ziehen können. Deshalb wird die Qualität auf jeder Stufe geprüft – von der Faser bis zum fertigen Filter.
Ein Dialysator enthält mehrere Tausend Hohlfasern, deren Prüfmerkmale im Mikrometerbereich liegen – bei Serienstückzahlen und unter den Dokumentations- und Validierungsanforderungen der Life-Science-Fertigung.
Unsere Bildverarbeitung prüft in dieser Kette jeden kritischen Schritt zerstörungsfrei, im Takt der Linie und mit rückverfolgbarem Ergebnis. Fehlerhafte Teile werden ausgeschleust, bevor weitere Material- und Prozesskosten anfallen.

One Process. Every Step Covered.

The right technology at every stage.
01

Faserherstellung

  • Die Hohlfasermembran wird im Spinnprozess aus einer Polymerlösung gebildet, durchläuft Fäll- und Waschbäder und wird getrocknet. Die Fasern laufen als kontinuierliche Stränge zur Bündelbildung weiter.
  • Überwachung kontinuierlich laufender Faserstränge, Erkennung ohne externes Triggersignal, stabile Auswertung bei wechselnden Reflexionen der Faseroberfläche.
  • Erkennung gerissener Faserstränge vor dem Einbringen in das Faserbündel. Ein unerkannter Fadenriss setzt die Spinnanlage über längere Zeit still und macht die laufende Produktion unbrauchbar.
  • Technology: VMT Inspektionslösungen

02

Bündelbildung und Einbringen in das Gehäuse

  • Die Fasern werden zu einem Bündel mit definierter Faserzahl gewickelt. Das Bündel wird anschließend in das Filtergehäuse eingeführt, positioniert und fixiert.
  • Prüfung der Mantelfläche über den vollen Umfang des rotierenden Bündels, Trennung von Oberflächendefekt und regulärer Faserstruktur, Prüfung des bereits eingebrachten Bündels im Gehäuse.
  • Erkannt werden Defekte auf dem Faserbündel, Partikel, Dellen und Abweichungen der Faserorientierung. Nach dem Einbringen werden zusätzlich Faserschlaufen, Faserknicke, Faserreste und Kontaminationen im Gehäuse geprüft.
  • Technology: VMT Faserbündelkontrolle

03

Schnitt und Faseröffnung

  • Der Dialysator wird nach dem Verguss auf Endmaß geschnitten. Der Schnitt öffnet die Faserlumen und erzeugt die Schnittfläche für die anschließende Montage.
  • Auflösung bis zur einzelnen Faser über die gesamte Schnittfläche, Unterscheidung offener und verschlossener Faserlumen, Vermessung des Filterendes im Linientakt.
  • Inline werden alle Fasern der Schnittfläche gezählt und die Anzahl verschlossener Fasern sowie die Faserdichte bestimmt. Ergänzend werden Geometrie des Filterendes, Beschädigungen, Ausbrüche und Verunreinigungen erfasst.
  • Technology: VMT Fasergeometriekontrolle und VMT Inspektionslösungen
04

Endmontage von Kappen und Dichtelementen

  • Blutkappen und Dichtelemente werden auf die Filterenden montiert. Weitere Bauteile wie Laschen werden positioniert und gefügt.
  • Anwesenheitsprüfung an transparenten und teiltransparenten Bauteilen, Lagebestimmung in zwei Achsen als Vorgabe für die Montage, Prüfung vor dem Fügen, da eine Nacharbeit danach nicht möglich ist.
  • Geprüft werden Anwesenheit und Sitz des Dichtrings sowie Anwesenheit und Position weiterer Montageteile. Ein fehlender oder falsch sitzender Dichtring führt zum undichten Dialysator.
  • Technology: VMT Inspektionslösungen
05

Dichtigkeits- und Integritätsprüfung

  • Der montierte Dialysator wird befüllt und mit Druck beaufschlagt. Über die Blasenbildung im Prüfmedium wird die Integrität von Fasern und Dichtstellen bewertet.
  • Auswertung eines zeitlichen Verlaufs statt eines Einzelbilds, Erkennung einzelner aufsteigender Blasen im Prüfglas, Prüfung innerhalb des Stillstandsfensters im Takt.
  • Erkannt werden Undichtigkeiten über die Analyse der Blasenbildung während der Prüfzeit. Das Ergebnis geht als Freigabekriterium in die Chargendokumentation ein.
  • Technology: VMT Inspektionslösungen
06

Etikettierung und Verpackung

  • Der Dialysator wird etikettiert, identifiziert und in die sterile Endverpackung überführt. Sterilisation und Freigabe schließen die Fertigung ab.
  • Lesen von Klarschrift, 1D-Barcode und Data-Matrix-Code am selben Etikett, Abgleich der gelesenen Daten gegen Datenbank oder SPS-Vorgabe, ungetriggerte Endloskontrolle der Verpackungsfolie.
  • Geprüft werden Lage und Sitz des Etiketts sowie Druckqualität und Inhalt der aufgebrachten Daten. Die Endverpackungsfolie wird auf Löcher, Risse und Partikel kontrolliert.
  • Technology: VMT Inspektionslösungen
07

Qualitätssicherung im Labor

  • Aus der laufenden Produktion werden Filter als Stichprobe entnommen und im Labor offline vermessen. Die Ergebnisse dienen der Prozessbewertung und der Freigabedokumentation.
  • Mikroskopische Auflösung bei großem Prüffeld, automatisierte Abfahrt der Schnittfläche in X und Y, reproduzierbare Messwerte für den Vergleich über Chargen hinweg.
  • Vermessen werden Wandstärke, Rundheit und Innendurchmesser der Hohlfasern. Faserdeformationen werden erkannt und dem entnommenen Filter zugeordnet.
  • Technology: VMT Fasergeometriekontrolle
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